Unsere Praxis ist am Samstag 23.06.2018 und Samstag 07.07.2018 geschlossen!

Tierarzt-Notdienst und Informatives - Tierarztpraxis Dr. Cornelia Z'berg in Kitzbühel

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Kufvets Dr. Karel Coudek Tel: 05372 62467

Oskar-Pirlo Straße 15a

6330 Kufstein

www.kufvets.at

Tierklinik Dr. Butenandt Rosenheim Tel: 0049 (0)8031 68027

Innaustraße 11 ACHTUNG! NEUE ADRESSE!

D-83026 Rosenheim

www.tierklinik-rosenheim.de

Tierklinik Haar bei München Tel: 0049 (0)89 46148 510

Keferloher Straße 25
D-85540 Haar
www.tierklinik-haar.de

Informationen

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Fuchsräude im Bichlach

In den letzten Wochen ist die Fuchsräude im Gebiet Steuerberg/Bichlach vermehrt aufgetreten. Viele Hundehalter sind dadurch stark verunsichert worden.
Bei der Fuchsräude handelt es sich um eine ansteckende Hautkrankheit, verursacht durch Grabmilben (Sarcoptes). Diese Parasiten leben in der Haut des Fuchses und führen zu Haarausfall, Schuppen, Hautentzündungen und massivem Juckreiz. Durch direkten Kontakt mit Füchsen, aber auch durch Wälzen an Plätzen, an denen sich davor ein Fuchs aufgehalten hat, ist die Räude auf Haushunde, Katzen und sogar Menschen (Krätze) übertragbar. Im Gegensatz zu Wildtieren, die ohne Behandlung daran sterben können, ist die Räude beim Hund sehr gut therapierbar. Wenn ein Hund plötzlich massiven Juckreiz zeigt und typischerweise offene Stellen an den Ohren, an den Ellbogen, an den Sprunggelenken oder auch am Bauch hat, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen. Er kann einen Räudebefall durch ein Hautgeschabsel feststellen. Es gibt verschiedene Spot-on Präparate, die gegen diese Milben wirksam sind und dem Hund einfach auf die Haut aufgetragen werden. Eventuell ist eine Wiederholung der Behandlung nötig. Infolge der Ansteckungsgefahr sollten befallene Tiere von anderen Hunden ferngehalten werden. Die Fuchräude ist aber keine lebensbedrohende Krankheit für Hunde!!

Einschläfern / Euthanasie

Leider sterben unsere geliebten Tiere meistens nicht über Nacht, sodass sie einfach am nächsten Morgen friedlich eingeschlafen im Körbchen liegen. Bei schwerer Krankheit, Unfall oder anderen traurigen Umständen haben wir Tierärzte die Möglichkeit, hier beim Schritt ins andere Leben zu helfen. Eine Euthanasie ist immer der Horror eines jeden Tierbesitzers, mit den man sich schon lange zuvor herum schlägt und so manche Nacht wach hält. Damit alles einen ruhigen und würdevollen Ablauf hat, gibt es von unserer Seite her einige Tipps. 

Erfahrungen die wir im Laufe der Jahre beobachten konnten:

1. Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Das kann man pauschal nicht sagen. Es gibt aber unserer Meinung nach zwei Anhaltspunkte. Zum einen gibt es den Unterschied, ob ein Tier wegen des Alters oder einer Krankheit / Unfall euthanasiert wird. Bei einem sehr alten Tier mit vielen Problemen sollte man nicht zuviel darüber nachdenken, wann der richtige Zeitpunkt wäre. Das Tier zeigt einem das sehr deutlich. Wir sagen immer: wenn das Tier das Leuchten in den Augen verliert. Alte Tiere ziehen sich zunehmend zurück und möchten irgendwann nicht mehr am Leben teilnehmen. Die Augen werden fahl, der Lebenswille ist nicht mehr der, der er einmal war und der Frassnapf steht nur mehr als Zierde herum. Bei diesen Tieren kommt irgendwann der Punkt, dass die inneren Organe nicht mehr so recht mitspielen und es ziemlich sicher zum Organversagen kommt. Ein Organversagen kann Krämpfe, Anfälle usw. auslösen. Hier ist der Zeitpunt unumstritten und da sollte eigentlich sofort gehandelt werden. Solange das Tier am Leben noch teilnimmt - fressen, trinken, auf die Toilette gehen - solange ist alles ok.
Schwieriger wird es bei Hunden, die im Kopf noch klar sind, wo aber die Kräfte in den Beinen und Rücken nachlassen oder durch Veränderungen an den Gelenken schwere Einschränkungen vorhanden sind. Hier entschließt man sich im Grunde, sobald der Hund nicht mehr von alleine aufkommt, zur Euthanasie. Solange der Hund von alleine herum wuselt oder mit ein wenig nachhelfen des Besitzers die Grundlegenden Hundetätigkeiten durchführen kann, lässt man ihn einfach einen "alten Hund" sein.
Bei Tumoren, Krebs oder schwerwiegenden inneren Krankheiten bestimmt das Einschläfern normalerweise der Krankheitsverlauf. Hier ist es aber so, dass das Tier sowiso in ständiger Behandlung bei uns ist und wir den Krankheitsverlauf genau beobachten können. Wenn alle Karten ausgespielt sind, werden wir Sie ganz klar und deutlich auch auf die Euthanasie ansprechen.

2. Wie funktioniert das Einschläfern bei Kleintieren?

Im Fortschritt der Medizin hat sich sehr viel im Bereich der Euthanasie getan. Die Horrorgeschichten, wo Katzen die Wände hochgehen gibt es bei verantwortungsvollen Umgang mit den Narkose und Euthanasiemitteln nicht mehr.
Die Euthanasie ist im Grunde eine Überdosierung eines sehr starken Narkosemittels, das das Atemzentrum und die Herztätigkeit unterbindet. Schon nach kurzer Zeit tritt durch eine fehlende Sauerstoffversorgung auch der Hirntot ein.

Als erstes bekommt das Tier eine ganz normale Narkose in den Muskel gespritzt. Eine Narkose, wie sie auch bei Operationen verwendet wird. Das ist im Grunde das einzige Sticherl, was das Tier spürt. Schon nach wenigen Minuten wird das Tier müde und schläft tief ein. Bis zu diesem Zeitpunkt finden wir es immer sehr nett, wenn die Besitzer mit dabei sind, da das Tier ja bis zum Schlaf noch "bei uns" ist.
In tiefer Narkose dann, werden noch einmal alle Reflexe getestet und schließlich eine zweite Injektion verabreicht. Diese zweite Spritze ist nun das hochprozentige Narkosemittel. Es wird entweder über einen Venenkatheter in den Blutkreislauf oder direkt in das Herz gespritzt. Hier müssen Sie aber als Tierbesitzer nicht mehr dabei sein. Gleich nach Verabreichung der zweiten Injektion tritt eine Atemlähmung und ein Herzstillstand ein. Das Tier ist tod.

3. Euthanasie bei Pferden

Die Euthanasierung bei Pferden gestaltet sich etwas aufwändiger. Schon aus dem Grund, weil Pferde viel größer sind, einen größeren/längeren Blutkreislauf haben, Fluchttiere sind und daher extrem sensibel sind.
Komplikationen können beim Einschläfern von Pferden immer auftreten, das wird jeder Tierarzt bestätigen können. Es fängt schon einmal mit der Frage an, ob sich das Pferd intravenös spritzen lässt. Eine Narkose in den Muskel kommt bei einem Pferd nicht in Frage. Das nächste Problem ist die Fixierung des Katheters. Fällt das Pferd bei der Narkose auf die falsche Seite oder nach hinten, kann das unter umständen den Katheter unbrauchbar machen. Hochsensible Pferde verstoffwechseln Medikamente und Narkosen oftmals sehr schnell. Eine genaue Dosierung der Medikamente ist daher ebenso oft sehr schwierig.

Wir führen als eine der wenigen Praxen die Euthanasie der Pferde auch mittels einer Schusswaffe durch. Dies hört sich im ersten Moment etwas grob und brutal an - natürlich klingt "einschläfern" schöner als erschießen. Jedoch ist es so, dass der Hirntod durch Einwirkung des Geschosses innerhalb einer Milisekunde eintritt. Durch die Verwendung einer Pistole entfällt auch das "stechen", wie es bei Metzgern üblich ist. Ein Metzger erschießt nicht das Pferd in dem Sinne, sondern betäubt es lediglich mittels Bolzenschussaparates und eröffnet anschließend mit einem scharfen Messer die Halsschlagader, was das Ausbluten des Pferdes zu Folge hat.

Wir befürworten die Euthanasie des Pferdes ganz in der Früh oder am späten Abend. Das Pferd bekommt als erstes mit vielen Streicheleinheiten von Besitzer und Tierärztin eine starke Sedierung in die Vene gespritzt. Wir sind dabei mit dem Tier auf der gewohnten Koppel oder am Reitplatz. Nachdem das Pferd sediert wurde zieht sich der Besitzer und alle anderen Beteiligten zurück in den Stall oder in das Reiterstüberl. Das Pferd bekommt garantiert nichts mehr mit, wenn sich der Tierbesitzer zurückzieht. Als nächstes wird auf das Pferd mit Hilfe einer Pistole und Spezialmunition ein einziger Schuss auf den Kopf abgegeben. Das Pferd ist sofort tot. Durch die Verwendung der Pistole ist auch kein "stechen" wie bei einem Metzger notwendig. Anschließend kann das Pferd in die TKV verbracht werden. Wird das Pferd am Abend euthanasiert, dann bitte dies unbedingt vorher mit Herrn Schedler von der TKV besprechen, wann es angeliefert werden kann.

Die Euthanasie eines geliebten Tieres stellt immer eine Ausnahmesituation für jeden Beteiligten dar. Als verantwortungsvoller Tierbesitzer kommen wir aber nicht um dieses Thema herum. Wir schildern hier die Abläufe deshalb so genau, weil wir Ihnen nichts verheimlichen oder vorenthalten möchten. Auch für uns ist es jedesmal ein trauriges Ereignis - wir können uns sehr gut in Ihre Gefühlslage hineinversetzen und gehen daher besonders vorsichtig mit dieser Thematik um.

4. Darf ich mein Haustier im Garten vergraben?

Nein - nicht jedes!
Kleintiere bis zur Größe einer Katze darf man im Garten vergraben (alle Gesetzte sind den Verordnungen der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft zu entnehmen). Größere Tiere müssen laut Gesetz in der Tierkörper Sammelstelle abgegeben werden. Bei Nichteinhaltung ist mit sehr hohen Strafen zu rechnen. Hier geht es um den Grundwasserschutz etc... Achten Sie aber genau darauf, dass Sie das Tier tief genug (mindestens 80cm - wegen Fuchs und Co.) eingraben.  Wir übernehmen im Falle einer Euthanasie die Verbringung des Tieres in die Tierkörper Sammelstelle.

Es besteht aber die Möglichkeit, das geliebte Tier kremieren zu lassen - so dass man die Asche des Tieres wieder zurück bekommt. Unser Alex fährt mit jedem Tier, bei dem dieses Service gewünscht wird, eigens in das Krematorium nach München. Hier wird das Tier anschließend GARANTIERT einzeln eingeäschert. Die Kosten dafür sind im Angesicht des Aufwandes überschaubar. Wir beraten Sie dazu aber gerne persönlich in einem Gespräch, da die Kosten immer auf den Tiertyp, Größe usw. abgestimmt werden. Hier gibt es keinen pauschalen Betrag. Von der Größe her gibt es keine Einschränkungen - es sind sogar Pferdekremierungen möglich.
Das Aschengefäß kann man entweder zu Hause aufstellen, oder an einem Lieblingsplatz des Haustieres im Garten vergraben. Manche Tierbesitzer pflanzen auf der Asche auch ein kleines Bäumchen,.... so lebt das Tier im Bäumchen weiter.
Das Exklusivste, was man mit einer Asche machen kann: man kann durch ein Verfahren aus der Asche einen Diamanten entstehen lassen. Diesen Diamanten kann man dann in ein Schmuckstück einarbeiten. So tragen Sie Ihren Liebsten oder Ihre Liebste immer bei sich.

Wenn Sie fragen zu diesen Themen haben sprechen Sie uns bitte einfach darauf an!

Adresse

Tierarztpraxis Dr. Cornelia Z'berg

Hammerschmiedstraße 7

6370 Kitzbühel

Tel.: +43 5356 202 30

E-Mail: c.zberg@tierarzt-zberg.at

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